Hunderte von Papageien, die wie betrunken aus Bäumen und vom Himmel fallen, geben den Bewohnern der nördlichen australischen Stadt Palmerston bei Darwin Rätsel auf. Die bunten Lori-Papageien wirken wie Betrunkene orienterungslos und verlieren das Bewusstsein, wie die Tierärztin Lisa Hansen im Tierspital Ark Animal Hospital am Mittwoch sagte. "Sie fallen aus Bäumen, sie haben keine Koordination, sie springen hoch und treffen die Stange nicht, auf der sie landen wollen."
Auf der Suche nach der Ursache tappen die Experten noch im Dunkeln. Es könne sich um eine Pflanze handeln, die die Vögel verzehrten, meint Hansen. Aber auch ein unbekanntes Virus könne die Ursache sein. Ohne Pflege könnten die Tiere verenden, mahnte die Veterinärin weiter.
(Neue Zürcher Zeitung vom 3. Juni 2010, Seite 22)
Norwegische Elchkuh randaliert im Altersheim
Eine ausgewachsene Elchkuh war durch ein grosses Fenster in das Altersheim Al im Bezirk Bukserud gesprungen. "Es war unglaublich dramatisch, weil unsere alten Menschen hier gerdade zum Mittagessen gingen, als der Elch plötzlich durch den Flur raste", berichtete Zentrumschef Fossgard Berg.
Alle 19 Bewohner wurden vom Personal sofort evakuiert, und der durch Glassplitter stark blutende Elch im Behandlungsraum eingeschlossen. "Wir wussten aber nicht, ob die Tür halten würde, es war hochdramatisch", berichtete Berg weiter. Den Elch kostete sein unerwünschter Besuch bei alten Menschen am Ende das Leben. Herbeigerufene Polizei- und Forstbeamte erlegten das Tier im Behandlungszimmer.
(Tages-Anzeiger vom 21. Januar 2010, Seite 12)
Nikica ist zurück
Nach neun Tagen in Freiheit ist das aus einem montenegrinischen Zoo entwichene Nilpferd Nikica in sein Gehege zurückgekehrt. Die Hippo-Dame sei einfach wieder durch das offene Tor hereinspaziert, berichtete Zoobesitzer Dragan Pejovic am Mittwoch. Pejovic hatte zuvor nur mühsam verhindern können, dass der zwei Tonnen schwere Dickhäuter aus Sicherheitsgründen erschossen wurde.
(Tages-Anzeiger vom 21. Januar 2010, Seite 12)
Dackel geht zum Fundbüro
Ein vermisster Dackel hat sich in Deutschland gewissermassen selbst auf dem Fundbüro abgegeben. Der Hund sei kurz nach Öffnung der Verwaltung in Bredstedt (Bundesland Schleswig- Holstein) in das Gebäude gekommen, teilte das Amt Mittleres Nordfriesland am Dienstag mit. Dackeldame Druse vom Höllengrund setzte sich erschöpft vor den Aufzug. Ein Mitarbeiter informierte das Fundbüro: «Wir haben einen Fundhund.» Ein Jäger hatte zufällig im Amt zu tun und erkannte den herrenlosen Dackel. Druse hatte vermutlich bei einer Fuchsjagd am Samstag die Fährte verloren und nicht mehr zurückgefunden.
(Tages-Anzeiger, 6. Januar 2010, S. 12)
3800 km zurückgelegt
Perserkatze Clyde war drei Jahre lang verschwunden – jetzt ist er
aufgetaucht: 3800 Kilometer vom Haus seiner Besitzer auf der
australischen Insel Tasmanien entfernt. Wie der vierjährige Abenteurer
die Strecke zurückgelegt hat, weiss niemand. Ein Mikrochip unter seiner
Haut entlarvte sein Zuhause.
(Bote der Urschweiz, 16. Sept 2009, S. 32)
Hund "Muffy" nach neun Jahren wieder aufgetaucht
Was für ein Hundeleben!
Neun Jahre lang irrte die Mischlingshündin "Muffy" durch Australien.
3000 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ist der Hund nun wieder aufgetaucht.
Über einen Chip in Muffys Nacken sei ihre Besitzerin ausfindig gemacht worden,
teilte die Tierschutzorganisation RCPCA heute mit. Der Hund war auf seinem
Endlos-Spaziergang durch Melbournes Strassen aufgegriffen worden. Das
mittlerweile 17-jährige Mädchen Chloe Rushby hatte den kleinen Welpen zu ihrem
achten Geburtstag erhalten. Doch kurz danache verschwand Muffy für fast eine
Dekade. "Ich dachte, sie sei längst tot, nach neun Jahren. Aber als die
Tierschützer mir den Hund beschrieben, wusste ich sofort, dass es Muffy
ist", sagte Chloes Mutter. Nächste Woche wird Muffy in ein Flugzeug
steigen und zu seiner überglücklichen Besitzerin zurückfliegen.
(Blick am Abend, 30.
Juli 2009, S. 11)
Orang-Utan pfeift sich zum Popstar
HEIDELBERG – Ujian (14) ist ein ganz spezieller
Orang-Utan: Der Affe pfeift. Neben ihm können das weltweit nur noch zwei
weitere Orang-Utans. Dieses Talent will Ujians Zoo in Heidelberg nutzen: Er
bringt eine CD mit der Pfeifmusik des Orang-Utan-Männchens heraus. Der Affe hat
bereits den Rock-Song „Ich bin Ujian“ aufgenommen. Abgemischt wurde das Lied
mit Dschungelklängen und Trommeln. Zu kaufen gibt’s die tierische CD ab Juni im
Zoo Heidelberg für sechs Franken. Mit dem Erlös will der Zoodirektor das
Affengehege umgestalten.
(Blick am Abend, 8. Mai
2009, Seite 9)
Sch…! Hund Augie verschluckt 400 $
Wenn
die Physiotherapeutin Kelley Davis mit ihrem Schweizer Sennenhund Augie Gassi
geht, schaut sie momentan besonders aufmerksam, wo das Tier hinmacht: Augie hat
nämlich 400 Dollar in Scheinen verschluckt. Eine erste Rückzahlung hat sie
bereits geleistet: Drei Stückchen einer 100-Dollar-Note und fünf Teile von
20er-Noten sind wieder in Sicherheit.
(News,
20. März 2009, Seite 40)
Mit 111 zum ersten Mal Vater
WELLINGTON – Im gesegneten Alter von 111 Jahren ist die Brückenechse Henry in Neuseeland erstmals Vater geworden. Im Museum von Invercargill schlüpften seit dem Wochenende elf Echsenbabys. Die Kleinen seien putzmunter, sagte Kurator Lindsay Hazley der Zeitung ‘‘Southland Times‘‘. Die grünlich-braunen Brückenechsen werden in freier Wildbahn etwa 60 Jahre alt. Frühestens mit 10, eher mit 20 Jahren werden sie geschlechtsreif, doch hatte Henry nie viel übrig für das anders Geschlecht. Die Echse lebt seit 1970 in dem Museum und galt lange als Eigenbrötler. Erst seine Operation, mit der ihr ein Geschwür entfernt wurde, veränderte ihr Leben. Henry wurde geselliger, und das Museum stellte ihm Mildred vor. Die Echsendame war mit jenseits der 70 auch nicht mehr gerade ein junger Hüpfer, doch verdrehte sie Henry offensichtlich den Kopf.
(Tages-Anzeiger, 27. Januar 2009, Seite 10)
Als der Hund die Kröte schluckte
DARWIN –
Ihre Gier wurde der Hündin Bella fast zum Verhängnis. Ohne gross hinzuschauen,
verschlang sie am Wochenende die Essensreste, die ihr Besitzer, Jackson Crew,
in den Garten gebracht hatte. Und übersah dabei die Aga-Kröte, die im Grass
sass. Zum Glück bemerkte Crews jedoch, dass sein Hund mehr als Pasteten
verschlungen hatte. Aga-Kröten sind hoch giftig und töten in Australien
Zehntausende andere Tiere, die sie zu fressen versuchen, darunter Krokodile und
grosse Eidechsen. Crews brachte Bella sofort zur Tierklinik. "Sie gaben
ihr ein Mittel, das Erbrechen auslöste", erzählte Crews der Zeitung
"Northern Territory News". Das Mittel zeigte Wirkung, Bella brachte
den Mageninhalt wieder zum Vorschein. Der Hund überlebte – und die Kröte auch,
nach 40 Minuten im Magen des Hundes. Vielleicht, meinte Crews, war Bellas Gier
die Rettung, wenn sie die Kröte zerbissen hätte, wären beide tot. (hbr)
BRISBANE -Schlangen können bekanntlich erstaunlich grosse Happen verschlingen.
Aber einem Python in Australien wurde seine Gier fast zum Verhängnis. Auf der
Jagd in einem Geflügelgehege hielt das Tier vier Golfbälle für Hühnereier und
schluckte sie hinunter.... weiter
Unsere beliebte Internetrubrik "Schräge Spots" wurde wieder einmal um einige lustige Tierfilmchen erweitert. Sie umfasst mittlerweile weit über 200 Kurzfilme, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Mögen die - wiederum nicht ernst gemeinten - Spots Ihnen hoffentlich mehr als einmal ein herzhaftes Lachen abgewinnen! weiter