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Diese zusätzliche Wache koste den Steuerzahler keinen Cent. Ausserdem lauern auf dem Gelände de Haftanstalt weitere gefährliche Wildtiere wie Alligatoren, Klapperschlangen und Wildschweine, wie die Gefängnisleitung erklärte.
Der Bär wurde zum ersten Mal am Freitag auf dem weitläufigen Gelände des Hochsicherheitsgefängnisses gesehen. Gefängnisangestellte massen die Fussabdrücke des Schwarzbären und schätzten das Tier auf rund 200 Kilogramm.
(News, 7. Mai 2008, Seite 9)Ein massgeschneiderter Taucheranzug hat einem frierenden Pinguin im Aquarium von San Francisco wieder auf die Sprünge geholfen. Über Wochen hinweg hatte das Tier Federn und damit seinen Kälteschutz verloren. Der 25 Jahre alte Pierre hatte wochenlang fröstelnd vom Beckenrand seinen Artgenossen im Wasserbecken zugeschaut. Ein Neoprenanzug, wie ihn Wellenreiter und Taucher zum Schutz gegen kaltes Wasser tragen, brachte schliesslich Abhilfe. Die Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen Outfit von seinen Artgenossen beargwöhnt würde, bestätigte sich nicht.
(NZZ, 26./27. April 2008, Seite 13)
Jeden Morgen macht der britische Farmer Rob Taverner aus Exeter zehn Minuten lang Tai Chi für seine 100 Milchkühe. Seine Tiere seien sonst eher übermütig, sagt der Biobauer. Es beruhige sie, ihm zuzuschauen. Und glückliche, entspannte Kühe seien produktive Kühe – die Milch wird üppiger fliessen. Dass Tai Chi Menschen gut tut, haben viele Studien belegt. (hbr)
(Tages-Anzeiger, 19. April 2008, Seite 14)
PEKING – Es begann als ein Spass: Irgendwann steckte Her Yu, ein Raucher aus dem Norden Chinas, seiner Wasserschildkröte eine brennende Zigarette in den Mund. Sie fand so grossen Gefallen daran, dass sie eine regelmässige Raucherin geworden ist. "Sie schein jetzt richtig süchtig zu sein", sagte Yu der chinesischen Agentur Xinhua. "Wann immer ich eine rauche, steckt sie den Kopf aus dem Wasser und zappelt herum, bis ich ihr den Stummel gebe." Yu demonstrierte das den Reportern, die beobachteten, dass das Tier vier Minuten brauchte, um eine Zigarette zu rauchen. Er habe, sagte ein Tierexperte, von einer rauchenden Schildkröte noch nie etwas gehört. Ein Glück, dass es Experten gibt, die einem solch erleuchtende Einsichten verschaffen können.
(Tages-Anzeiger, 29. März 2008, Seite 12)
TOKIO – Gebetshund Conan ist die Attraktion in einem buddhistischen Tempel im Süden Japans. Jetzt soll der Vierbeiner auch noch das Meditieren lernen.
Der schwarz-weisse Chihuahua ahmt jeden Morgen und jeden Abend sein Herrchen, den Priester Joei Yoshikuni, nach, indem er sich vor dem Altar auf den Hinterbeinen aufrichtet und die Vorderpfoten wie zum Gebet zusammenlegt. Das eineinhalb Jahre alte Tier habe sich dies innerhalb weniger Tage angeeignet und müsse nicht dazu aufgefordert werden, sage Yoshikuni gestern.
"Ich glaube, er hat gesehen, wie ich das immer mache, und ist auf die Idee gekommen, es auch zu tun." Und er ist überzeugt: " Dank meinem Hund besuchen jetzt mehr Menschen den Tempel. Das ist doch toll." So sieht es auch Kazuko Oshiro (71), der den Tempel seit 25 Jahren frequentiert. "Wir haben alle Freude an Conan. Wehe, wenn jemand an seinem Platz beten will. Dann bellt er einen an."
Jetzt versucht der Priester des Shuri-Kannondo-Tempels in Naha auf Okinawa, den Hund das Meditieren zu lehren. "Eigentlich versuche ich nur, ihn dazu zu bekommen, stillzusitzen, während ich meditiere", schränkt er ein.
(20 Minuten, 25. März 2008, Seite 15)
(Tages-Anzeige, 3. März 2008, Seite 12)
(Tages-Anzeige, 3. März 2008, Seite 12)
Meatloaf ist in Pompano Beach in Florida zu Hause, wo er gern die Nachbarkatze Calle besuchte, auch nachts. Dumm nur: Der Besitzer von Calle, Thomas Jemmet, zog vor drei Wochen ins fast 4000 Kilometer entfernte Phoenix im US-Bundesstaat Arizona. Seine Siebensachen packte Jemmet in ein Container - in einem unbeaufsichtigten Moment muss Meatloaf in den Container geschlüpft sein. Und dort blieb er auch.
Drei Wochen lang hörte keine Menschenseele sein klagendes Miauen – erst letzten Dienstag wurde ein Arbeiter der Lagerhalle in Phoenix, wo der Container stand, hellhörig. Weil der Besitzer nicht ans Telefon ging, öffneten die Arbeiter den Container unter Video-Aufsicht – heraus schlüpfte Meatloaf, abgemagert, dehydriert, aber munter. Wenig später traf Jemmet im Lagerhaus ein, der Meatloaf sofort erkannte und die Besitzerin, die 21-Jährige Amanda Kaufman, informierte.
Sie habe, sagte Kaufman dem "Miami Herald", Meatloaf praktisch schon aufgegeben und einen Hund kaufen wollen, weil es keinen zweiten Kater wie ihn gebe. Bei seiner Rückkehr nach Florida will sie eine Party schmeissen. "Er ist jetzt prominent."
(News, 22. Februar 2008, Seite 32)Nur in Gefangenschaft
Liger kommen nach Wissen des Zoodirektors in ihrer –
zumindest theoretisch – natürliche Umgebung nicht vor. Solche Kreuzungen gebe
es nur durch Züchtung in Gefangenschaft. Und auch dann seien sie selten. Der
Zooleiter kennt in Europa keine weiteren Orte, an denen Liger gehalten werden:
"In Russland soll es aber einen geben, und auch ein paar in China."
Den damit wohl letzten europäischen Liger hatte die Arche Noah vor fast sechs Jahren aufgenommen, nachdem das Tier aus nicht artgerechter Haltung befreit worden war. "Das Tier hatte ein paar gute Jahre bei uns, das war unser Anliegen", freut sich der Zoodirektor. Das nun freistehende Gehege soll bald mit reinrassigen Tieren besetzt werden.
Die Züchtung von Ligern ist für Wilhelm kein Thema:
"Das ist normalerweise kein Ziel von Zoos". Die Arche Noah habe
allerdings 1990 ungewollt Liger-Nachwuchs bekommen: Aus einer gemeinsamen
Aufzucht von einem Löwen und einem Tiger waren drei Babys entstanden. Diese
drei Raubkatzen seien aber bereits im vergangenen Jahr verstorben.
(Tages-Anzeiger, 7. Februar 2008, Seite 12)
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