HEIDELBERG – Ujian (14) ist ein ganz spezieller
Orang-Utan: Der Affe pfeift. Neben ihm können das weltweit nur noch zwei
weitere Orang-Utans. Dieses Talent will Ujians Zoo in Heidelberg nutzen: Er
bringt eine CD mit der Pfeifmusik des Orang-Utan-Männchens heraus. Der Affe hat
bereits den Rock-Song „Ich bin Ujian“ aufgenommen. Abgemischt wurde das Lied
mit Dschungelklängen und Trommeln. Zu kaufen gibt’s die tierische CD ab Juni im
Zoo Heidelberg für sechs Franken. Mit dem Erlös will der Zoodirektor das
Affengehege umgestalten.
(Blick am Abend, 8. Mai
2009, Seite 9)
Sch…! Hund Augie verschluckt 400 $
Wenn
die Physiotherapeutin Kelley Davis mit ihrem Schweizer Sennenhund Augie Gassi
geht, schaut sie momentan besonders aufmerksam, wo das Tier hinmacht: Augie hat
nämlich 400 Dollar in Scheinen verschluckt. Eine erste Rückzahlung hat sie
bereits geleistet: Drei Stückchen einer 100-Dollar-Note und fünf Teile von
20er-Noten sind wieder in Sicherheit.
(News,
20. März 2009, Seite 40)
Mit 111 zum ersten Mal Vater
WELLINGTON – Im gesegneten Alter von 111 Jahren ist die Brückenechse Henry in Neuseeland erstmals Vater geworden. Im Museum von Invercargill schlüpften seit dem Wochenende elf Echsenbabys. Die Kleinen seien putzmunter, sagte Kurator Lindsay Hazley der Zeitung ‘‘Southland Times‘‘. Die grünlich-braunen Brückenechsen werden in freier Wildbahn etwa 60 Jahre alt. Frühestens mit 10, eher mit 20 Jahren werden sie geschlechtsreif, doch hatte Henry nie viel übrig für das anders Geschlecht. Die Echse lebt seit 1970 in dem Museum und galt lange als Eigenbrötler. Erst seine Operation, mit der ihr ein Geschwür entfernt wurde, veränderte ihr Leben. Henry wurde geselliger, und das Museum stellte ihm Mildred vor. Die Echsendame war mit jenseits der 70 auch nicht mehr gerade ein junger Hüpfer, doch verdrehte sie Henry offensichtlich den Kopf.
(Tages-Anzeiger, 27. Januar 2009, Seite 10)
Als der Hund die Kröte schluckte
DARWIN –
Ihre Gier wurde der Hündin Bella fast zum Verhängnis. Ohne gross hinzuschauen,
verschlang sie am Wochenende die Essensreste, die ihr Besitzer, Jackson Crew,
in den Garten gebracht hatte. Und übersah dabei die Aga-Kröte, die im Grass
sass. Zum Glück bemerkte Crews jedoch, dass sein Hund mehr als Pasteten
verschlungen hatte. Aga-Kröten sind hoch giftig und töten in Australien
Zehntausende andere Tiere, die sie zu fressen versuchen, darunter Krokodile und
grosse Eidechsen. Crews brachte Bella sofort zur Tierklinik. "Sie gaben
ihr ein Mittel, das Erbrechen auslöste", erzählte Crews der Zeitung
"Northern Territory News". Das Mittel zeigte Wirkung, Bella brachte
den Mageninhalt wieder zum Vorschein. Der Hund überlebte – und die Kröte auch,
nach 40 Minuten im Magen des Hundes. Vielleicht, meinte Crews, war Bellas Gier
die Rettung, wenn sie die Kröte zerbissen hätte, wären beide tot. (hbr)
(
Tages-Anzeiger, 12. Juni 2008, Seite 12)
Vermisster Papagei sagte, wo er wohnt
TOKIO – Was
macht man als Papagei, wenn man nach einem unerlaubten Ausflug nicht mehr nach
Hause findet? Natürlich, man sagt einer Person seines Vertrauens, wo man wohnt.
So geschehen in Japan. Dort fand die Polizei in der Stadt Chiba unweit von
Tokio Anfang des Monats einen Afrikanischen Graupapagei in einem fremden
Garten. Nach einer Nacht auf der Polizeiwache, während er völlig still blieb,
brachten die Beamten den Vogel in eine Tierklinik. „Ich war freundlich zu ihm“,
erzählte der enttäuschte Polizist Shinjiro Uemura der Zeitung „Yomiuri“. „Aber
er hat mich völlig ignoriert.“ Männern in Uniform traute er offenbar nicht.
Anders in
der Tierklinik. Dort sprach er zwar. Doch als ob er erst einmal die neue
Umgebung kennen lernen wollte, sagte er einige Tage lang nur belangloses Zeug,
grüsste freundlich, sang bekannte Kinderlieder. Erst dann wurde er richtig
gesprächig. „Ich heisse Yosuke Nakamura“, sagte er immer wieder und gab eine
Adresse komplett mit Hausnummer an. Dort fand die Polizei den überglücklichen
Besitzer.
(Tages-Anzeiger,
22. Mai 2008, Seite 10)
Wohnen Eichhörnchen am liebsten in Eichen?
Der
Name scheint eindeutig und doch wohnen Eichhörnchen keineswegs am liebsten in
Eichen. Sie bevorzugen die Baumkronen von Buchen, leben in fast allen anderen
Laubbäumen. Sind Menschen in der Nähe, fühlen sie sich auch auf deren Dachböden
wohl. Den Namen haben die Eichhörnchen auch nicht von den Eichen, sondern vom
althochdeutschen Wort "aig", was so viel wie "sich schnell
bewegen" bedeutet. Auch wenn es Eichhörnchen in Europa gibt: Die meisten
Arten leben auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Nur drei der 28 Arten leben
in Europa, Vorder-, Nord- und Ostasien. Der Rest tummelt sich als Squirrel
(engl. Für Eichhörnchen) in Amerika.
(Heute,
15. Mai 2008, Seite 27)
Alligatoren und Schwarzbären als Gefängniswächter
Alligatoren und Schwarzbären als Gefängniswärter
NEW
ORLEANS – In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Louisiana sorgt ein Bär für
zusätzliche Sicherheit.
"Ich liebe diesen Bären genau dort, wo er
ist", sagt der Aufseher Carl Cain. "Keiner unserer Insassen wird
versuchen nachts hinauszuschleichen, wenn er auf einen grossen Bären stossen
könnte."
Diese
zusätzliche Wache koste den Steuerzahler keinen Cent. Ausserdem lauern auf dem
Gelände de Haftanstalt weitere gefährliche Wildtiere wie Alligatoren,
Klapperschlangen und Wildschweine, wie die Gefängnisleitung erklärte.
Der
Bär wurde zum ersten Mal am Freitag auf dem weitläufigen Gelände des
Hochsicherheitsgefängnisses gesehen. Gefängnisangestellte massen die
Fussabdrücke des Schwarzbären und schätzten das Tier auf rund 200 Kilogramm.
(News,
7. Mai 2008, Seite 9)
Massgeschneiderter Taucheranzug für Pinguin
Ein massgeschneiderter Taucheranzug hat einem
frierenden Pinguin im Aquarium von San Francisco wieder auf die Sprünge
geholfen. Über Wochen hinweg hatte das Tier Federn und damit seinen Kälteschutz
verloren. Der 25 Jahre alte Pierre hatte wochenlang fröstelnd vom Beckenrand
seinen Artgenossen im Wasserbecken zugeschaut. Ein Neoprenanzug, wie ihn
Wellenreiter und Taucher zum Schutz gegen kaltes Wasser tragen, brachte
schliesslich Abhilfe. Die Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen
Outfit von seinen Artgenossen beargwöhnt würde, bestätigte sich nicht.
(NZZ, 26./27. April 2008, Seite 13)
Tai Chi zum Wohl der Milchkühe
Jeden
Morgen macht der britische Farmer Rob Taverner aus Exeter zehn Minuten lang Tai
Chi für seine 100 Milchkühe. Seine Tiere seien sonst eher übermütig, sagt der
Biobauer. Es beruhige sie, ihm zuzuschauen. Und glückliche, entspannte Kühe
seien produktive Kühe – die Milch wird üppiger fliessen. Dass Tai Chi Menschen
gut tut, haben viele Studien belegt. (hbr)
(Tages-Anzeiger,
19. April 2008, Seite 14)
Die rauchende Schildkröte
PEKING
– Es begann als ein Spass: Irgendwann steckte Her Yu, ein Raucher aus dem
Norden Chinas, seiner Wasserschildkröte eine brennende Zigarette in den Mund.
Sie fand so grossen Gefallen daran, dass sie eine regelmässige Raucherin
geworden ist. "Sie schein jetzt richtig süchtig zu sein", sagte
Yu der chinesischen Agentur Xinhua.
"Wann immer ich eine rauche, steckt sie den Kopf aus dem Wasser und
zappelt herum, bis ich ihr den Stummel gebe." Yu demonstrierte das den
Reportern, die beobachteten, dass das Tier vier Minuten brauchte, um eine
Zigarette zu rauchen. Er habe, sagte ein Tierexperte, von einer rauchenden
Schildkröte noch nie etwas gehört. Ein Glück, dass es Experten gibt, die einem
solch erleuchtende Einsichten verschaffen können.
BRISBANE -Schlangen können bekanntlich erstaunlich grosse Happen verschlingen.
Aber einem Python in Australien wurde seine Gier fast zum Verhängnis. Auf der
Jagd in einem Geflügelgehege hielt das Tier vier Golfbälle für Hühnereier und
schluckte sie hinunter.... weiter
Unsere beliebte Internetrubrik "Schräge Spots" wurde wieder einmal um einige lustige Tierfilmchen erweitert. Sie umfasst mittlerweile weit über 200 Kurzfilme, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Mögen die - wiederum nicht ernst gemeinten - Spots Ihnen hoffentlich mehr als einmal ein herzhaftes Lachen abgewinnen! weiter