"Die Tiere sind nicht ausserhalb des Menschen, sondern gehören zu ihm wie Steine und
Mineralien, Gewässer und Pflanzen. Der Mensch erfüllt die ganze Welt, nichts bleibt
ausserhalb. Daher weiss er auch, dass man niemals etwas in der Welt zum Objekt
(wörtlich: "Entgegenstehendes", "Ausserhalbstehendes") machen dürfe, um es dann als
solches zu betrachten, zu untersuchen und zu studieren. Das nämlich hiesse, dass du
eine Trennung machst zwischen dir und der Sache; damit aber zerstörst du die Einheit
der Welt. Erwartet wird vom Menschen, dass er zu allem, was ihm begegnet oder womit
er sich beschäftigt, wenigstens eine emotionale Beziehung hat. Das Wort "ziehen"
drückt gerade die Verbindung, die zur Einheit strebt, aus, denn im Ziehen klingt das
Gezogenwerden mit. Ist das Verhältnis zu Dingen oder Menschen dagegen von
irgendeiner Art des Nutzens bestimmt, das heisst, entzieht man es seinem eigenen
Sinn, so spricht die Überlieferung von "Unzucht". In der Beziehungslosigkeit zu Dingen
oder Menschen, die entsteht, wenn man die Menschen und Dinge nur nach der
Nützlichkeit beurteilt, verfehlt der Mensch den Sinn der Schöpfung; er denkt dann nur:
"Ich kann es brauchen", und benutzt es." (Friedrich Weinreb, Israel)
Tierwelt
Der vorliegende Bereich liefert einen Überblick über die Evolutionsgeschichte und die systematische Einteilung des Tierreichs in verschiedene nach zoologischen Kriterien geordnete Gruppen. Dabei werden einerseits die Wirbeltiere mit ihren Untergruppen Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische und anderseits die wirbellosen Tiere in Kurzbeschreibungen präsentiert. Dargestellt werden zudem die aus tierschutzrechtlicher Sicht bedeutsame Unterteilung der Tiere in Wild- und Haustiere und die weitere Differenzierung von Haustieren in Nutz- und Heimtiere.