Tierschutz Tierwelt Tier & Recht Tierstraffälle Vollzug Bibliothek Links Unterhaltung

Spenden
Media Watch
Rechtsauskünfte
Radiospots
Ein Projekt der Stiftung für das Tier im Recht Stiftung für das Tier im Recht
Schafe Igel Frosch
>> Tier & Recht / Tierschutzrecht / Internationales Tierschutzrecht / Europarat / Tierschutz im Europarat / Tierschutzerlasse des Europarats

Weitere Entwicklung

In der Vergangenheit wurde gelegentlich die Schaffung einer eigentlichen Europäischen Tierschutzkonvention gefordert, welche die verschiedenen tierschutzrelevanten Bereiche zusammenfassend hätte regeln sollen. Die konkrete Realisierung dieses Projekts liegt jedoch in weiter Ferne, zumal der Europarat die Ausarbeitung weiterer Übereinkommen zum Schutz von Tieren derzeit generell nicht in Betracht zieht. Bedingt durch den politischen Umbruch in Osteuropa werden die Prioritäten gegenwärtig in der Integration der mittel- und osteuropäischen Staaten gesehen. Der Tierschutz als ethische Verpflichtung sollte hierbei - auch aufgrund seiner Bedeutung für die Sicherung von Gesundheit und Produktivität - jedoch im Rahmen der knappen Haushaltsmittel des Europarats angemessen berücksichtigt werden.

Obschon das bisherige System die Gefahr von Regelungslücken beinhaltet - so sind beispielsweise in zoologischen Gärten und Zirkussen gehaltene Wildtiere durch keinen Erlass erfasst -, scheinen einzelne, voneinander unabhängige Konventionen ausserdem übersichtlicher und praktikabler zu sein. Allerdings werden einige Bemühungen unternommen, um das Schutzniveau sowie insbesondere auch die Anwendung der bisherigen Übereinkommen stetig zu verbessern. Bei den Konventionen zum Schutz von Transport- und von landwirtschaftlichen Nutztieren fällt diese Aufgabe speziellen Expertenausschüssen zu, während die Vertragsstaaten bei den anderen drei Übereinkommen hierfür in periodischen Abständen sog. Multilaterale Konsultationen abhalten. Diese sind in der Regel in einem Zeitraum von maximal fünf Jahren vorgesehen und werden jeweils vom Generalsekretär des Europarats einberufen. Da zur europarätlichen Meinungsvielfalt und Fachkompetenz traditionellerweise auch nichtstaatliche Institutionen beitragen, nehmen neben Vertretern der Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten auch Experten ohne Stimmrecht (als beratende Beobachter) an den Zusammenkünften teil. So sind beispielsweise bei den Konsultationen zum Versuchstierübereinkommen der Verband europäischer Versuchstierkundegesellschaften FELASA oder mit der Welttierschutzgesellschaft WSPA und der Eurogroup of Animal Welfare auch Tierschutzrepräsentanten an den Konferenzen anwesend. Die verschiedenen Gremien prüfen mit dem Vollzug der Konventionen verbundene Fragen im Hinblick auf allfällige Änderungen bzw. Erweiterungen und tragen dabei dem laufend erweiterten ethologischen Kenntnisstand Rechnung. Die Umsetzung der entsprechenden Resultate wird den Vertragsparteien des jeweiligen Übereinkommens vom Ministerkomitee (bzw. bei der Nutztierkonvention vom sog. Ständigen Ausschuss) letztlich in Form von Empfehlungen mit umfassenden, wissenschaftlich fundierten Anwendungsbestimmungen nahe gelegt.


Botschaften
 
Hunde-Recht
 
Kuriosa
Python frass vier Golfbälle

BRISBANE -Schlangen können bekanntlich erstaunlich grosse Happen verschlingen. Aber einem Python in Australien wurde seine Gier fast zum Verhängnis. Auf der Jagd in einem Geflügelgehege hielt das Tier vier Golfbälle für Hühnereier und schluckte sie hinunter.... weiter
Specials
Schräge Spots
Aufs Jahr 2008 haben wir zu den bereits bestehenden über 150 "schrägen Spots" erneut rund 50 neue aufgeschaltet. Mögen die – wiederum nicht ernst gemeinten – Tierfilmchen Ihnen hoffentlich mehr als einmal ein herzhaftes Lachen abgewinnen!
weiter
tierschutz.org empfehlen
An (E-mail):
Von (E-mail):
Text: