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| Entscheidform: |
Strafbefehl |
Kanton: |
Aargau |
| Entscheidende Instanz: |
Bezirksamt Lenzburg |
Datum: |
2004-10-19 |
| Off. Verfahrensnummer: |
ST.2003.761 |
| Instanzenweg: |
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| Straftatbestand: |
Vorschriftswidriger Eingriff am lebenden Tier |
| Typisierte Fallgruppe: |
Allgemeines
- Kastration |
| Strafbestimmung TSchG: |
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| Strafbestimmung TSchG (alt): |
27 Abs. 1 lit. a |
| Übertretung/Vergehen: |
Übertretung |
Vergehen |
| Tierart: |
Säugetiere
- Kaninchen
- Maus / Ratte
- Meerschweinchen |
Lebensbereich: |
Heimtiere |
| Sachverhalt: |
Die Beschuldigte kastriert in ihrem Aquarienfachgeschäft eine grössere Anzahl Meerschweinchen, Ratten und Kaninchen. Ob die Tiere vorgängig nakortisiert werden, ist unklar. Die Beschuldigte importiert zudem in der Schweiz nicht zugelassene Medikamente und gibt diese an Kunden ab. Sie besitzt die entsprechenden Fachkenntnisse weder zur Kastration von Tieren noch zur Abgabe der Medikamente. |
| Vorsatz/Fahrlässigkeit: |
Vorsatz
Eventualvorsatz
Fahrlässigkeit |
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| Verletzte Bestimmung: |
Tierschutzgesetz (TSchG) |
Tierschutzverordnung (TSchV) |
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| Tierschutzgesetz (TSchG) alt |
Tierschutzverordnung (TSchV) alt |
Art. 2 Abs. 3
Art. 11 |
Art. 65 |
| Richtlinien |
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| Weitere Erlasse |
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| Strafe: |
Busse
Fr. 800
Probezeit für die vorzeitige Löschung im Strafregister: 2 Jahre |
| Massnahmen: |
Aufgrund der finanziellen Verhältnisse der Beschuldigten wird auf den Einzug der durch die Kastrationen erzielten Einkünfte verzichtet. |
| Grundbegriffe des Tierschutzrechts: |
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| Täter: |
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| Rechtfertigungsgründe: |
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| Schuldausschlussgründe: |
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| Strafzumessung: |
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| Besonderheiten des Falles: |
Die Beschuldigte verstösst mit ihrem Verhalten auch gegen Art. 9, Art. 18, Art. 24 und Art. 87 des Heilmittelgesetzes (HMG). |
Konkurrenzen bei
tierschutzrechtlichen Vorfällen: |
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Kommentar:
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