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| Entscheidform: |
Strafbefehl |
Kanton: |
Aargau |
| Entscheidende Instanz: |
Bezirksamt Kulm |
Datum: |
2000-08-31 |
| Off. Verfahrensnummer: |
BA05.ST.2000.01301 |
| Instanzenweg: |
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| Straftatbestand: |
Missachtung der Vorschriften über die Tierhaltung
Vorschriftswidriges Befördern von Tieren |
| Typisierte Fallgruppe: |
Allgemeines
- Nichtbehandeln von Krankheiten oder Unterlassen der Tötung von Tieren
Nutztiere
- Einliefern verletzter Tiere in eine Schlachtanlage
- Rindvieh: mangelhafte Haltung, Pflege oder Nährung |
| Strafbestimmung TSchG: |
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| Strafbestimmung TSchG (alt): |
29 Ziff. 1 Abs. 1 lit. a
29 Ziff. 1 Abs. 1 lit. b |
| Übertretung/Vergehen: |
Übertretung |
Vergehen |
| Tierart: |
Säugetiere
- Rind |
Lebensbereich: |
Nutztiere |
| Sachverhalt: |
Der Angeschuldigte stellt bei einem Mastmuni eine Verletzung am vorderen linken Bein fest. Anstatt dem Zustand des Tieres entsprechend eine unverzügliche Notschlachtung anzuordnen, behält der Angeschuldigte das Tier ohne Pflege oder Behandlung noch zwei Tage im Stall und übergibt es danach dem Viehhändler, welcher den Muni zur Schlachtung nach Alpnach OW befördert. Der Angeschuldigte unterlässt dabei, den Organen der Fleischkontrolle eine schriftliche Meldung über die festgestellte Verletzung zu machen und bezeichnet das Tier auf dem Begleitdokument als gesund. Anlässlich der Schlachtung wird eine Schienbeinfraktur festgestellt. |
| Vorsatz/Fahrlässigkeit: |
Vorsatz
Eventualvorsatz
Fahrlässigkeit |
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| Verletzte Bestimmung: |
Tierschutzgesetz (TSchG) |
Tierschutzverordnung (TSchV) |
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| Tierschutzgesetz (TSchG) alt |
Tierschutzverordnung (TSchV) alt |
Art. 2
Art. 3 Abs. 1
Art. 10 |
Art. 3 Abs. 3
Art. 53 Abs. 1 |
| Richtlinien |
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| Weitere Erlasse |
Bundesgesetz über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (Lebensmittelgesetz, LMG, SR 817.0)
Fleischhygieneverordnung (FHyV, SR 817.190) |
| Strafe: |
Busse
Fr. 300 |
| Massnahmen: |
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| Grundbegriffe des Tierschutzrechts: |
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| Täter: |
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| Rechtfertigungsgründe: |
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| Schuldausschlussgründe: |
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| Strafzumessung: |
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| Besonderheiten des Falles: |
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Konkurrenzen bei
tierschutzrechtlichen Vorfällen: |
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Kommentar:
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