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Historische Entwicklung

Während Jahrhunderten hatte sich der Stand der Agrarwirtschaft gegenüber jenem des antiken Roms kaum gewandelt und wurde diese vorwiegend zur Selbstversorgung betrieben. Die Gründe hierfür lagen unter anderem in den mittelalterlichen Pestseuchen und den Wirren des Dreissigjährigen Kriegs sowie den daraus resultierenden Zerstörungen ländlicher Sozialstrukturen. Um 1700 setzte dann von England ausgehend die sog. Agrarrevolution ein, die eine beträchtliche Produktionssteigerung zur Folge hatte. Neben der kontinuierlich erweiterten Kultivierung von Ödland und der Verbesserung der Anbaumethoden war das Ertragswachstum insbesondere auf die Vergrösserung der Viehbestände und merkliche Leistungssteigerungen der Tiere zurückzuführen.

So erhöhten sich einerseits zwischen 1800 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs beispielsweise in Deutschland die Bestände in der Schweinezucht um 650 Prozent und bei Ziegen gar um über 1000 Prozent. Bei Rindvieh verdoppelten sich die Bestände immerhin, während einzig bei Schafen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts infolge des Exports aus überseeischen Wollproduktionen ein Bestandsrückgang zu verzeichnen war. Anderseits gelang es beispielsweise zwischen 1800 und 1875, das durchschnittliche Schlachtgewicht bei Kühen und Ochsen von 100 auf 190 Kilogramm (bei gleichzeitiger Verkürzung der Mastzeit) und die Milchproduktion um rund 75 Prozent zu erhöhen. Durch die nunmehr staatlich geförderte Landwirtschaft konnte die Versorgung der ständig wachsenden Bevölkerung mit ausreichenden und kostengünstigen Agrarerzeugnissen bis ins 20. Jahrhundert hinein gewährleistet werden.

Im selben Masse wie die Agrarrevolution für die Verbesserung der dramatischen Ernährungssituation bedeutend war, erwies sie sich für die eingesetzten Nutztiere als verhängnisvoll. Mit der Produktionserhöhung verbunden war einerseits der Wandel von der extensiven Weide- zur ganzjährigen Stallhaltung, um Landflächen für den Anbau zu gewinnen und die Ernten durch das systematische Aufbringen des anfallenden Dungs auf die Felder zu steigern. Anderseits hatte die enorm zunehmende Beanspruchung der Tiere als Arbeitshilfen (insbesondere Pferde und Rindvieh zum Ziehen von Erntegeräten sowie zum Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse) und Nahrungsmittellieferanten ihre Abwertung zu Objekten des Massenkonsums zur Folge.


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Links zu diesem Thema

Bewertung von Lebensmittel-Labels
WWF - Bewertung und Erklärung der verschiedenen Lebensmittel-Labels wie Claro, Kagfreiland, Naturaplan, Demeter, BIO SUISSE u.s.w.
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BLW Biodiversität
Die Agrobiodiversität nimmt ab. Nur 12 Pflanzensorten und fünf domestizierte Tierarten stellen den grössten Teil der gesamten Nahrungsmittelversorgung bereit. Genetische Vielfalt in der Landwirtschaft ist eine Absicherung gegen Missernten und Schädlings- oder Krankheitsanfälligkeit und damit die beste Garantie für die Produktion von genügend Nahrungsmitteln
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BLW Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft
Befasst sich mit der Zukunft der Agrarpolitik und der Entwicklung des ländlichen Raums
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BVET Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen
Informationsbroschüren, Richtlinien und Ratschläge zur Haltung von Heimtieren, Wildtieren, Nutztieren und Versuchstieren
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HerbWeb
Seite über Tierrechte und Vegetarismus. Weisheiten, Fotos, weiterführende Links zu tiernahe Organisationen
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