Insbesondere bei der Haltung von Rindvieh, Schweinen und sog. Wirtschaftsgeflügel (d.h. sämtliche Geflügelarten, die als Nutztiere in Frage kommen, wobei man Tiere für die Eierproduktion, Fleischerzeugung sowie andere Nutzungsformen wie Federn, Leder, Versuchstiere etc., unterscheidet) haben die modernen Systeme weite Verbreitung gefunden, weshalb sie in der Folge etwas genauer dargestellt werden sollen. Daneben hat die Intensivhaltung und -mast in den letzten Jahren aber auch bei anderen Tierarten, wie etwa bei Kaninchen oder Fischen (wie Forellen, Karpfen und Aalen) zunehmende Bedeutung erlangt und tritt beispielsweise in der Kaninchenmast eine Vielzahl von Problemen auf. Unter tierschützerischen Gesichtspunkten sind dabei insbesondere die Einzel- und Käfighaltung der Tiere, aber beispielsweise auch das manuelle Ausrupfen der Wolle von Angorakaninchen etc. nicht akzeptabel und daher generell zu untersagen.