Wenngleich zwischen den Arten teilweise erhebliche Unterschiede bestehen, verursachen die intensiven Haltungsbedingungen darüber hinaus für sämtliche Nutztiere sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht verschiedenste Arten von Leiden und Schäden, die im Extremfall bis zum Tod führen. Allein in britischen Landwirtschaftsbetrieben sterben täglich 16'000 Nutztiere an den Folgen der Intensivhaltungsmethoden oder aufgrund von Vernachlässigung durch die Tierhalter.
Grundsätzlich unterscheidet man sog. Technopathien, womit durch das jeweilige Haltungssystem selbst verursachte körperliche Schäden und Erkrankungen bezeichnet werden, und sog. Ethopathien, d.h. Verhaltensstörungen, die durch normale Funktionsabläufe beeinträchtigende und die Anpassungsfähigkeit der Tiere überfordernde Haltungsbedingungen hervorgerufen werden. Belastend wirken sich ausserdem auch verschiedene Massnahmen aus, mit deren Hilfe man Nutztiere künstlich - namentlich durch züchterische oder chirurgische Eingriffe sowie die Vergabe von Arzneimitteln - an die Produktionsbedingungen anzupassen versucht. Eine exemplarische Auswahl der vielfältigen und regelmässig auftretenden Auswirkungen (die für Tierhalter infolge Ausfällen oder den tierärztlichen Behandlungskosten teilweise beträchtliche Einbussen bedeuten, die in der Regel jedoch durch die Arbeits- und Platzersparnisse wirtschaftlich weitgehend kompensiert werden) soll den Belastungsgrad der industriellen Nutztierhaltung veranschaulichen:
Bedienung
Ausführlichkeit
Qualitätsanspruch
Radikal für die Tiere
Wertschätzung
Lustfaktor
Nicht bewertet