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Würde

Der Begriff "Würde" steht in engem Zusammenhang mit dem Selbstzweck eines Lebewesens, innerhalb dessen es die Mitgeschöpflichkeit und einen unantastbaren Eigenwert zu akzeptieren gilt. Hierbei bilden das Interesse am Leben, die Selbsterhaltung und die Selbstentfaltung wichtige Bestandteile. Anerkanntermassen kommt nicht nur Menschen, sondern auch anderen Lebewesen und daher namentlich auch Tieren eine Würde zu.

In der Schweiz ist der Schutz der Würde der Kreatur - und somit auch jene von Tieren - seit 1992 auf Verfassungsebene verankert. Unter dem Schutz der tierlichen Würde werden verschiedene Verhaltensweisen verstanden, die dem Stellenwert der Tiere als eigentliche Mitgeschöpfe des Menschen gerecht werden sollen. Darunter fallen etwa das Behüten von Tieren vor Erniedrigung, übermässiger Instrumentalisierung und Eingriffen in ihr Erscheinungsbild. Auch sollten bestimmte Arten des Umgangs mit Tieren beschränkt werden, die zwar nicht mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Ängsten verbunden sind, jedoch andere vom Menschen zu respektierende tierliche Interessen betreffen. Ob die tierliche Würde missachtet ist, muss im Einzelfall anhand einer Abwägung zwischen der Schwere der tierlichen Beeinträchtigung und der Schutzwürdigkeit der entgegenstehenden - meist menschlichen - Interessen beurteilt werden.


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Links zu diesem Thema

Biotechnologie: Ethische Überlegungen zur "Patentierung" von Tieren und Pflanzen
Eidgenössische Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH)- Die geltende Patentregelung schliesst Patente für Pflanzensorten und Tierarten aus. Jedes Verfahren, dass sich nicht nur auf eine einzelne Pflanzensorte oder eine einzelne Tierart bezieht, ist jedoch patentierbar. Somit werden Patente auf Pflanzen und Tiere im allgemeinen für zulässig erklärt.
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Die Würde des Tieres
Stellungnahme der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) und der Eidgenössischen Kommission für Tierversuche (EKTV) zur Konkretisierung der Würde der Kreatur beim Tier
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Holocaust Analogie
PETA - Danach sei es "nur ein kleiner Schritt vom Töten von Tieren zum Bau von Gaskammern à la Hitler und Konzentrationslagern à la Stalin" - fragwürdige Gleichsetzung von Schlachthöfen und Gaskammern
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Kritik zur Holocaust-Analogie
Tierbefreier - Auschwitz liegt nicht am Strand von Malibu und auch nicht auf unseren Tellern. Kritische Anmerkungen zu PETAs "KZ-Vergleich" von Susann Witt-Stahl
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Positionspapier zur Würde der Kreatur von SAG Schweiz
Jedes Tier muss sein artspezifisches Verhalten ausleben können; die "Würde der Kreatur" ist verletzt, wenn ein Tier durch spezielle Haltungssysteme oder durch züchterische Massnahmen gezwungen wird, ausschliesslich die vom Menschen gesetzten Zwecke zu erfüllen und dabei im Vollzug seines artspezifischen Verhaltens eingeschränkt wird. Die "Würde der Kreatur" ist nur gewahrt, solange das Tier seine selbständige Lebensfähigkeit in natürlicher Umgebung beibehält, wobei "Lebensfähigkeit" mehr meint als blosse "Überlebensfähigkeit"
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Literatur zu diesem Thema

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Hunde-Recht
 
Kuriosa
Python frass vier Golfbälle

BRISBANE -Schlangen können bekanntlich erstaunlich grosse Happen verschlingen. Aber einem Python in Australien wurde seine Gier fast zum Verhängnis. Auf der Jagd in einem Geflügelgehege hielt das Tier vier Golfbälle für Hühnereier und schluckte sie hinunter.... weiter
 
 
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Unsere beliebte Internetrubrik "Schräge Spots" wurde wieder einmal um einige lustige Tierfilmchen erweitert. Sie umfasst mittlerweile weit über 200 Kurzfilme, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Mögen die - wiederum nicht ernst gemeinten - Spots Ihnen hoffentlich mehr als einmal ein herzhaftes Lachen abgewinnen! weiter
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