Unterschieden werden der akute und der chronische Schmerz. Während akute Schmerzen potentielle Schäden von aussen (beispielsweise vor Verbrennungen warnende Hitzeschmerzen) oder von innen (etwa Herzschmerzen bei Sauerstoffmangel des Herzmuskels) signalisieren, beeinträchtigen chronische Schmerzen die Lebensqualität drastisch (Entzündungsschmerzen etc.) und können das Ernährungs- Schlaf- und Sozialverhalten - d.h. das Wohlbefinden - des Tieres erheblich stören.
Die Art und Weise, wie ein Tier Schmerzen (und Leiden) erlebt, hängt von seiner Stammesentwicklung ab. Zumindest bei Wirbeltieren - und zwar sowohl bei warmblütigen wie Säugetieren und Vögeln als auch bei kaltblütigen wie Fischen - ist die Fähigkeit zur Empfindung akuten und chronischen Schmerzes heute unbestritten. Seit den Resultaten von in den siebziger Jahren an Regenwürmern durchgeführten Untersuchungen muss jedoch davon ausgegangen werden, dass auch weniger entwickelte Tiere über ein Schmerzempfinden verfügen. Bei vielen weiteren wirbellosen Tieren ist es ausserdem denkbar, dass die Schmerzempfindung über ein dem Menschen noch nicht bekanntes System stattfindet.
Bedienung
Ausführlichkeit
Qualitätsanspruch
Radikal für die Tiere
Wertschätzung
Lustfaktor
Nicht bewertet