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Leiden

Während man unter Schmerzen ausschliesslich körperliche Beeinträchtigungen versteht, bedeuten Leiden die davon nicht erfassten seelischen Missbehagensempfindungen, sofern diese ein gewisses Mindestmass übersteigen. Verursacht werden diese insbesondere durch Einwirkungen, die der Wesensart, dem Instinkt sowie dem Selbst- und Arterhaltungstrieb eines Tieres entgegenstehen. Ein Tier erfährt Leiden durch jede instinktwidrige, von ihm als lebensfeindlich empfundene Einwirkung und sonstige Beeinträchtigung seines Wohlbefindens. Gemeint sind damit sämtliche nicht bereits vom Begriff des Schmerzes erfassten Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, die über ein blosses Unbehagen hinausgehen und eine nicht völlig unwesentliche Zeitspanne fortdauern. Der Grad der Belastung des Tieres muss dabei nicht nachhaltig sein. Die tierschutzrechtliche Tragweite des Leidensbegriffs ist nicht zu verwechseln mit jener in der Human- oder Veterinärmedizin, die Leiden als eine durch physische oder psychische Überbelastung hervorgerufene chronische Erkrankung verstehen. Tierliche Leiden äussern sich meist in Form von das natürliche Furchtverhalten übersteigenden Angstzuständen. Als weitere Beispiele kommen etwa starke Aufregung oder Erschöpfungszustände, der Mangel an notwendiger Bewegungsfreiheit, übermässige Hitze oder Kälte, Hunger- und Durstqualen, Schreckzustände oder lang andauernder Lichtentzug in Frage.


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Links zu diesem Thema

BVET Evaluation der Ökomassnahmen und Tierhaltungsprogramme
Kühe - Gesundheit und Wohlergehen sind in BTS- (besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) und RAUS- (Regelmässiger Auslauf ins Freie) Betrieben gegenüber solchen Betrieben, die sich keinem Haltungsprogramm angeschlossen haben, wesentlich verbessert worden
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TVT - Schmerz beim Versuchstier
Schmerz muss nicht zwingend mit einer Gewebsschädigung verbunden sein. Subjektive unangenehme sensorische und emotionale Erfahrungen des Tieres sind für Beobachter nicht vollständig nachvollziehbar. Sehr kritisch steht die TVT der These einer wesentlich geringeren Schmerzempfindlichkeit von Jungtieren gegenüber, wie sie mancherorts beschrieben wird und in das deutsche Tierschutzgesetz eingeflossen ist
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"Allzwecknutztiere" Kaninchen
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"Brillen" für das Hausgeflügel
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Bekämpfung der Vogelgrippe
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Literatur zu diesem Thema

TIR-Film: Tier im Recht bewegt
 
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BRISBANE -Schlangen können bekanntlich erstaunlich grosse Happen verschlingen. Aber einem Python in Australien wurde seine Gier fast zum Verhängnis. Auf der Jagd in einem Geflügelgehege hielt das Tier vier Golfbälle für Hühnereier und schluckte sie hinunter.... weiter
 
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Schräge Spots
Unsere beliebte Internetrubrik "Schräge Spots" wurde wieder einmal um einige lustige Tierfilmchen erweitert. Sie umfasst mittlerweile weit über 200 Kurzfilme, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Mögen die - wiederum nicht ernst gemeinten - Spots Ihnen hoffentlich mehr als einmal ein herzhaftes Lachen abgewinnen! weiter
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