Tierschutz Tierwelt Tier & Recht Tierstraffälle Vollzug Bibliothek Links Unterhaltung

Spenden
Media Watch
Rechtsauskünfte
Radiospots
Ein Projekt der Stiftung für das Tier im Recht Stiftung für das Tier im Recht
Hühner Hund Katzen
>> Tierschutz

"Das Gebot aber, Tiere zu schlachten, ist ein notwendiges, weil die der Natur des Menschen angemessene Nahrung nebst gewissen Arten von Feldfrüchten und Bodengewächsen auch das Fleisch gewisser Tiere ist, und das, was uns zu essen erlaubt ist, das Beste der Fleischnahrung darstellt. Und dies ist eine Tatsache, die keinem Arzte zweifelhaft ist. Da nun aber die Notwendigkeit, die beste Nahrung zu erlangen, dazu geführt hat, Tiere zu töten, war das Gesetz darauf bedacht, die schmerzloseste Art der Tötung vorzuschreiben und verbot, die Tiere zu quälen, sei es, indem man sie in ungeeigneter Weise schlachtet oder sie absticht, oder, wie wir ausgeführt haben, ihnen ein Glied abschneidet. Und ebenso hat sie verboten, das Tier und sein Junges an einem Tage zu töten, damit man sich davor hüte und verabscheue, das Junge vor den Augen der Mutter zu töten. Denn darin liegt eine sehr arge Tierquälerei, weil in dieser Hinsicht zwischen dem Schmerzgefühl des Menschen an sich und dem der anderen Tiere kein Unterschied liegt. Die Mutterliebe und das Erbarmen für ihr Junges hängt nicht von der Vernunft, sondern von der Wirkung der Einbildungskraft ab, die bei den meisten Tieren gerade so gut wie beim Menschen vorhanden ist. Und dies gilt insbesondere vom Rind und vom Schafe, und diese sind ja diejenigen, deren Fleisch uns zum Genusse gestattet ist unter den Haustieren, deren Fleisch man zu essen pflegt, und sie sind auch diejenigen, bei denen die Mutter das von ihr Geborene kennt. Und derselbe Grund gilt auch für das Gebot, dass man bei der Aushebung eines Vogelnestes die Mutter freilassen muss, denn die Eier, auf denen die Mutter sitzt, oder die Kücklein, die der Mutter bedürftig sind, sind zumeist zur Nahrung ungeeignet. Lässt man nun die Mutter frei und sie kann sich entfernen, so wird ihr die Qual erspart, zu sehen, dass man ihr die Jungen wegnimmt und in den meisten Fällen wird dies den Ausnehmer veranlassen, das Ganze stehen zu lassen, weil das, was er nehmen darf, meist zum Essen ungeeignet ist. Und wenn also das Gesetz schon dieses Seelenleid bei den Haustieren und Vögeln so schonend berücksichtigt, um wieviel mehr beim Menschen! Du darfst aber gegen mich nicht einwenden, dass unsere Lehrer verboten haben zu beten: "Sogar bis auf ein Vogelnest erstreckt sich dein Erbarmen", denn dies ist die eine der Glaubensmeinungen, die wir erwähnt haben, nämlich die Meinung derjenigen, die glauben, dass es bei den Geboten der Heiligen Schrift auf den Grund nicht ankomme, dass diese vielmehr ausschliesslich durch den Willen Gottes bedingt sind. Wir aber folgen der zweiten Meinung. Wir erwähnten bereits, dass die Heilige Schrift den Grund für das Gebot, das Blut zu bedecken, ausdrücklich angibt, und warum sie es nur auf das reine Wild und auf das reine Geflügel beschränkt." (Moses ben Maimon, Ägypten)

 

Tierschutz

In diesem Bereich wird der Begriff des Tierschutzes mit seinen einzelnen Komponenten, Motiven und Ausgestaltungen erläutert und der menschliche Umgang mit Tieren in verschiedenen Lebensbereichen kritisch beleuchtet. Thematisiert wird die Haltung und Zucht von Heim- und landwirtschaftlichen Nutztieren, der Transport und die Schlachtung von Tieren, ihre Verwendung für wissenschaftliche Versuche und der Umgang mit Wildtieren bei Jagd, Fischerei und Pelzproduktion sowie in Zoo und Zirkus. Die Ausführungen beschränken sich jeweils nicht auf die Situation in der Schweiz, sondern vermitteln einen Staaten übergreifenden Überblick über die generellen Problemfelder.



Literatur zu diesem Thema

Botschaften
 
Hunde-Recht
 
Kuriosa
Python frass vier Golfbälle

BRISBANE -Schlangen können bekanntlich erstaunlich grosse Happen verschlingen. Aber einem Python in Australien wurde seine Gier fast zum Verhängnis. Auf der Jagd in einem Geflügelgehege hielt das Tier vier Golfbälle für Hühnereier und schluckte sie hinunter.... weiter
Specials
Schräge Spots
Unsere beliebte Internetrubrik "Schräge Spots" wurde wieder einmal um einige lustige Tierfilmchen erweitert. Sie umfasst mittlerweile weit über 200 Kurzfilme, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Mögen die - wiederum nicht ernst gemeinten - Spots Ihnen hoffentlich mehr als einmal ein herzhaftes Lachen abgewinnen! weiter
tierschutz.org empfehlen
An (E-mail):
Von (E-mail):
Text: