"Justiz bewertet Gefühlswert des Hundes" (Stefan Hohler, TagesAnzeiger 29.12.2006, Seite 11)
Der seit 2003 im Obligationenrecht verankerte Affektionswert für den emotionalen Verlust bei einem getöteten oder schwer verletzten Tier findet erfreulicherweise mehr und mehr Eingang in die Gerichtspraxis. Das Ende Dezember 2006 vom Zürcher Obergericht gefällte Urteil gegen den Fraumünsterposträuber, der einen Polizeihund erschossen hatte, bildet hierbei einen bemerkenswerten Markstein.
„Gepanzerter Luxus“, NZZ am Sonntag vom 26. November 2006.
Wie der Titel schon sagt wird Hummer in diesem Artikel als Festtagsgericht, als Delikatesse angepriesen. Nach einer kurzen Umschreibung der Meerestiere – Farbe, Anatomie, Herkunft – wird Schritt für Schritt erklärt, wie man beim Zubereiten des Hummers vorzugehen hat und schliesslich was man beim Verspeisen beachten soll.
Die brutale Zubereitungsweise wird zwar angesprochen – „Wie war das noch genau mit dem Lebendigen-Leibes-ins-siedende-Wasser-geworfen-Werden?“ – jedoch völlig verharmlost.
"Alles Gute für die Leber", NZZ am Sonntag 03.09.2006
Der Artikel "Alles Gute für die Leber" befasst sich mit den Eigenarten von verschiedenen Gänselebern (foie gras), die sich nach ihrer Herkunft teilweise stark in Geschmack und Konsistenz unterscheiden. Dem Leser werden dabei die jeweils günstige Verwendung und Zubereitung der Stopfleber beschrieben, die den kulinarischen Genuss möglichst optimieren soll.
Völlig unterschlagen werden hingegen Informationen über die tierquälerischen Produktionsbedingungen der vermeintlichen Delikatesse.
Tierqual in überhitzen Autos – keine Fahrlässigkeit, sondern (Eventual-)Vorsatz! – Stiftung für das Tier im Recht plädiert für Praxisverschärfung
Schon wieder musste also ein Hund qualvoll verenden, weil ihn seine verantwortungslosen Halter im Auto zurückliessen, dessen Innern durch den rasanten Temperaturanstieg innert Kürze völlig überhitzt war. Obschon Hundehalter – nicht zuletzt aufgrund verschiedener Aufklärungskampagnen in den Medien – mittlerweile wissen müssen, dass das Zurücklassen von Tieren in sonnenbeschienenen Autos sehr schnell zu lebensbedrohlichen Situationen führt, wiederholen sich diese Dramen im Sommer mit erschütternder Regelmässigkeit.
"Versicherung für Hund und Katze Für die Katz? Hunde und Katzen lassen sich auch gegen Unfall und Krankheit versichern. Lohnen sich solche Versicherungen überhaupt?
"Schamanen mit Flossen", NZZ am Sonntag 16.04.2006
"So lief der Kampfhunde-Putsch im Bundeshaus" (Urs Moser) und "Einfach zynisch: Pitbulls siegen im Bundesrat" (Kommentar Werner De Schepper)
Das von Bundesrat Joseph Deiss bzw. des ihm unterstellten Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) ausgearbeitete Massnahmenpaket zum Schutz vor aggressiven Hunden wurde gestern vom Bundesrat nicht abgesegnet. Gegen den massiven Druck gewisser Medien werden die restriktiven Bestimmungen daher nicht per sofort in Kraft gesetzt.
Bremsen für Tiere
Der Beitrag "Bremsen für Tiere" ist wichtig, da die Kenntnis über die rechtliche Situation betreffend Tiere im Strassenverkehr in der Gesellschaft noch immer zu Wünschen übrig lässt. Die Ausführungen zum Strassenverkehrsrecht sind jedoch leider nicht ganz zutreffend. Tatsächlich finden sich dort verschiedene tierrelevante Bestimmungen und sind Autofahrer im Falle eines Unfalls mit Tieren zum sofortigen Anhalten verpflichtet (Art. 51 Abs. 1 SVG).
"Auf dem Weg zu zerbissener Rechtsordnung?"
"Hunde werden ins Heim abgeschoben"
Nicht alle lieben Tiere als Mitbewohner
"Der Schweizer Tierschutz sattelt um" (Bericht im Tages-Anzeiger vom 21.12.05)
"Der Schweizer Tierschutz sattelt um" Bericht im Tages-Anzeiger der Stadt Zürich 21.12.2005, Seite 5
Wie wenig sich der Schweizer Tierschutz STS bei seiner Tierschutzpolitik um eine Absprache mit anderen Tierschutzorganisationen bemüht, zeigt die Lancierung seiner neuerlichen Verfassungsinitiative zur schweizweiten Einführung von Tieranwälten. Obschon sich das Argumentarium für die Notwendigkeit von Tieranwälten im Wesentlichen auf die Arbeiten und Veröffentlichungen der Stiftung für das Tier im Recht stützt, wurde dies der Presse tunlichst vorbehalten.
Auch Tiere sollen das Recht auf einen Anwalt haben
Weniger Kampfhunde – Sonntagszeitung beleuchtet nur die halbe Wahrh
"Herr Jegge hat wohl bloss die Hälfte meiner – nicht veröffentlichten – Aussage gehört und darauf reagiert. Die andere Hälfte bezog sich auf die Tatsache, dass durchaus Fälle vorkommen, dass ein auffällig gewordenes Tier sich nur gerade im Beisein seines überforderten Halters so verhält. Erfahrene HundehalterInnen könnten in Einzelfällen durchaus in der Lage sein, ein Tier, das sich nicht als allgemein gefährlich herausstellt, nachzuerziehen. Dies habe ich am Telefon mit dem Medienschaffenden erläutert, finde es aber im Kurzinterview nicht wieder.
Heutige Arena vom 9.12.05 zu gefährlichen Hunden – mehr Klarheit
Schlag und Tritt gegen Pitbull - 30 Tage Gefängnis bedingt für 32-jährigen Hundehalter
Bericht in der online-News Ausgabe der NZZ (nzz.ch/2005/12/07/zh/articleDE103.html)
Missachtung der Tierwürde wird unter Strafe gestellt
Auch der Ständerat beschliesst die Strafbarkeit der Verletzung der tierlichen Würde. Damit werden sexuelle Handlungen mit Tieren künftig generell verboten, was die seit Jahren hierfür kämpfende Stiftung für das Tier im Recht hoch erfreut.
Hunde beissen Kind zu Tode
Die Stiftung für das Tier im Recht ist erschüttert über den heutigen Beissvorfall mit Todesfolge für einen Knaben. Damit sich solch tragische Vorfälle nicht wiederholen, fordert sie den Bundesrat auf, die Ausbildung von Hundehaltern in der Tierschutzverordnung streng zu regeln. Haftpflichtversicherungen sind angehalten, für Hundehaltende ein Bonus-/Malussystem einzuführen und verantwortungsvolle und gut ausgebildete Tierhalter mit Prämienvergünstigungen und weiteren Massnahmen zu unterstützen.
Tierische Therapeuten
In einem ausführlichen und gründlich recherchierten Artikel beleuchtet die Autorin die Bedeutung von Tieren für moderne Therapieformen. Verschiedenste durch die Gesellschaft von Tieren hervorgerufene Gesundheitseffekte – wie etwa Blutdrucksenkung, Muskelentspannung, Schmerzverringerung – gelten mittlerweile als nachgewiesen, sodass tierliche Therapeuten heute in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt werden. Das PDF des Artikels wird ab 3.12.05 verfügbar sein.
Keine Anzeigepflicht für Jäger für gefundene Tiere bzw. abgeschossene Hunde und Katzen?
Anwalt für Labortiere?